Jäger werden!

Jäger werden

Fundiertes Fachwissen Voraussetzung

Aktive Jägerinnen und Jäger übernehmen eine große Verantwortung. Diesem Auftrag kann man nur mit einem fundierten Fachwissen über Flora und Fauna gerecht werden. Um Jäger zu werden, durchläuft man daher eine anspruchsvolle Ausbildung und legt am Ende dieser Ausbildung die staatliche Prüfung ab, das so genannte “Grüne Abitur”. Die Inhalte umfassen sechs theoretische und praktische Themenbereiche:

• Waffen, Waffenrecht, Ballistik u.a.

• Wildtierkunde (Haarwild und Federwild)

• Jagdrecht, Tierschutz- und Naturschutzrecht

• Jagdliche Praxis, Hege, Wildkrankheiten

• Hundewesen

• Naturschutz, Land- und Waldbau

 

 

Jagdkurs

Abschlussfeier des Lehrgangs 2016-2017
Abschlussfeier des Lehrgangs 2016-2017

Die Kreisgruppe Eggenfelden führt seit Jahrzehnten, sehr erfolgreich einen eigenen Jungjägerlehrgang durch. Die Ausbildung des jagdlichen Nachwuchses ist eine der wichtigsten Aufgaben unseres Verbandes.

Die theoretische Ausbildung findet in Eggenfelden, die praktische Ausbildung in den Revieren rund um Eggenfelden statt. Die Kurse dauern incl. Prüfung, jeweils ca. ein Jahr.

Nächster Kursbeginn ist im September 2021.

 

Anmeldung zum Kurs 2021 ab sofort möglich : Anmeldung 

Anmeldungen weiterleiten an Kursleiter Andreas Kuttner oder Franz Lohr.

 

 

Hier noch die wichtigsten Informationen zur Jägerprüfung in Bayern:

  • Prüfungsbehörde: 
    Die zentrale Prüfungsbehörde befindet sich am Amt für Landwirtschaft und Forsten in Landshut. Weitere Angabe, sowie den Fragenkatalog zur schriftlichen Jägerprüfung finden Sie hier

  • Standorte:
    Die Prüfung kann an 16 über Bayern verteilten Prüfungsstandorten abgelegt werden.
    Karte der Jägerprüfungsstandorte in Bayern

  • Ausbildung:
    Vor der Prüfung ist eine Ausbildung bei einer anerkannten Ausbildungsinstitution mit mindestens je 60 Stunden Theorie und Praxis abzuleisten. Zusätzlich müssen Schießleistungen nachgewiesen werden.

  • Prüfungsteile und -reihenfolge:
    Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil und ist obligatorisch in dieser Reihenfolge abzulegen.

  • Prüfungszeitraum:
    Der Zeitraum der Gesamtprüfung wird auf in der Regel etwa 4 Wochen gelegt.

  • Bestehensregelung:
    Nach bestandenem schriftlichen Teil muss nur mehr der mündliche und der praktische Teil wiederholt werden, nach bestandenem schriftlichen und mündlichen Teil muss nur noch der praktische Teil wiederholt werden.
     

  • Schriftlicher Teil:
    Die Zeitvorgabe liegt bei 100 Minuten.

  • Mündlicher Teil:
    Die mündliche Prüfung wird in sechs Fächern von unabhängigen Prüfern abgenommen.

  • Praktischer Teil:
    Im dritten Prüfungsteil werden folgende Anforderungen erwartet:

    • Waffenhandhabung: Prüfung der sicheren Handhabung der gängigen Lang- und Kurzwaffen
    • Kugelschuss (Prüfung): Vier Schüsse auf die Rehbockscheibe.
    • Kugelschuss (Ausbildung): Beim Schuss auf die Scheibe "flüchtiger Überläufer" ist ein Treffernachweis "3 von 5 im Leben" in der Ausbildung zu erbringen
    • Kurzwaffe (Ausbildung): Nachweis der Abgabe von 5 Schüssen mit der Kurzwaffe
    • Schrotschuss: Grundsätzlich muss der Prüfling ein Training auf mindestens 25 Serien zu 10 Wurfscheiben nachweisen. Der Treffernachweis von drei Wurfscheiben einer 10er Serie wird nicht im Rahmen der Prüfung erbracht, sondern in Form eines qualifizierten Schießleistungsnachweises mit Bestätigung durch Ausbilder und Standaufsicht.